Ziel

Der schulische Alltag bringt vielfach Herausforderungen mit sich, in denen Lehrpersonen mit ihrem erworbenen Handlungsrepertoire an ihre Grenzen stoßen. Ein wesentliches Merkmal von Krisensituationen ist ihr seltenes, aber plötzliches und meist unvorhersehbares Auftreten. Um aber bei Krisen kompetent reagieren zu können, bedarf es der Vorbereitung und Einführung in diese Aufgaben. Das soll helfen, im Umgang mit Krisen- und Gewaltsituationen Sicherheit und Bewältigungsmöglichkeiten zu gewinnen – zum eigenen Nutzen und den der anvertrauten SchülerInnen. Das schulinterne Krisenteam setzt sich aus dem/der SchulleiterIn, und dem Schularzt/der Schulärztin und geeigneten Lehrpersonen der jeweiligen Schule zusammen, wobei eine besondere Vertrauensstellung zum/zur SchulleiterIn und ein hohes Maß an Diskretion sinnvoll erscheinen. Mitglieder des schulinternen Krisenteams unterstützen die/den SchulleiterIn bei der Bewältigung krisenhafter Ereignisse an der Schule (z.B. Todesfall, Suizid, -drohung, Bedrohungen anderer, Gewalt). An der Fortbildung können der/die SchulleiterIn und weitere 4 Personen teilnehmen.

ReferentInnen
Mag.Dr. Petra Sansone Horst Lehner, Kriminalprävention Mag. Dr. Manuela Werth, Klinik Mag. Waltraud Schennach-Margreiter (Schulpsychologin)
Dauer
2 Tage (ab Sekundarstufe 1)
Termin landesweite VA
Anmeldung über die Bildungsdirektion Tirol
Sonstiges
Voraussetzung für Zustandekommen eines Lehrgangs ist die MindestteilnehmerInnenanzahl (PHT/KPH).
Aktualisierung
Mi., 03.11.2021 - 14:15
Zielgruppe (Schulart)
Institution
Fortbildungsform
Inhalt

Aufbau und Inhalt der Fortbildung Tag 1 •Modul A: Einführung in Krisenmanagement und Krisenintervention •Modul C: Tod, Trauer und Rituale (Umgang mit SchülerInnen nach Todesfällen) Tag 2 •Modul B: Einführung in die Gewaltprävention sowie Umgang mit Mobbingsituationen •Modul D: Umgang mit Bedrohungssituationen (Einschätzung der Bedrohungslage, Amok) Die Fortbildung umfasst je Modul 4Einheiten.

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